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Bundesanzeiger

Unterstützt den Offenlegungspflicht-Workflow nach § 325 HGB.

Status-Workflow

To Do → In Bearbeitung → [Freigabe anfragen] → Freigabe → [Freigeben] → Freigegeben → [Eingereicht] → Eingereicht → Abgeschlossen

Ab Status Freigabe ist die Einreichung gesperrt – Daten können nicht mehr geändert werden. Zum Entsperren den Status über das Dropdown auf „To Do" oder „In Bearbeitung" zurücksetzen.

Einreichung bearbeiten

  1. Einreichung in der Liste auswählen oder neu anlegen
  2. Mandant auswählen und RTF-Datei ablegen – Upload und Auswertung starten automatisch
  3. Bilanzdaten prüfen und ggf. korrigieren, dann Speichern
  4. Validieren – prüft Blockers und Summen, Ergebnis wird angezeigt
  5. Freigabe anfragen – setzt Status auf „Freigabe" und sperrt weitere Bearbeitung
  6. Freigabeberechtigter klickt Freigeben → Status „Freigegeben"
  7. Eingereicht klicken → Status „Eingereicht", Rückkehr zur Übersicht
Automatischer Upload

Sobald Mandant und Datei ausgewählt sind, wird die Datei ohne weiteren Klick hochgeladen und ausgewertet.

Feststellungsdatum

Das Feststellungsdatum wird automatisch aus dem hinterlegten Gesellschafterbeschluss übernommen und im Langformat (z. B. „15. März 2025") in der XML-Ausgabe und im Frontend angezeigt.

Übersichtstabelle – Spalten

SpalteInhalt
MandantName und Nummer
GJGeschäftsjahr
Klasse§ 267 oder § 267a
BilanzsummeAktiva-Summe in Euro
StatusAktueller Bearbeitungsstand
GeprüftWer die Freigabe erteilt hat
Erstellt durchWer die Einreichung angelegt hat
Erstellt amDatum der Anlage

Automatische Statusübergänge

  • Wenn in den Bearbeitungsständen das Feld RG Offenl. ein Datum erhält, wird die zugehörige Einreichung automatisch auf „Abgerechnet" gesetzt.
  • Wenn die Einreichung auf „Eingereicht" gesetzt wird, wird automatisch das Offenlegungsdatum in den Bearbeitungsständen eingetragen.

Dashboard-Badges

FarbeStatus
RotTo Do
OrangeFällig (noch keine Einreichung vorhanden)
BlauIn Bearbeitung / Freigabe / Freigegeben
GelbEingereicht
GrünAbgerechnet

Bilanzvorschau

Die Bilanzvorschau zeigt Aktiva und Passiva aus der hochgeladenen DATEV-RTF-Datei.

  • Kleine Kapitalgesellschaft: Zeigt eine Detail-Spalte (römische/arabische Unterpositionen) und eine Summen-Spalte (Buchstaben A./B./C.) nebeneinander – entspricht dem klassischen zweispaltigen Bilanzformat.
  • Kleinstkapitalgesellschaft: Kompakte Ansicht ohne Unterpositionen.

Besonderheiten

  • Das Feststellungsdatum wird automatisch aus dem hinterlegten Gesellschafterbeschluss übernommen.
  • Ein nicht gedeckter Fehlbetrag (negatives Eigenkapital) wird automatisch als IV. unter A. Eigenkapital ausgewiesen.
  • Mehrseitige DATEV-Bilanzen mit Seitenumbruch (Übertrag) werden vollständig erkannt.
  • Eigene Anteile werden automatisch vom gezeichneten Kapital abgezogen (DATEV-Sonderfall „ausgegebenes Kapital").
  • Forderungen mit Restlaufzeit > 1 Jahr (§ 268 Abs. 4 HGB): Wird automatisch aus dem Anhang per KI-Extraktion ausgelesen und als kursive Unterzeile unter den Forderungen angezeigt – nur wenn ein Wert erkannt wurde.

Bilanzkontrolle

Nach dem Speichern der Bilanzwerte wird automatisch eine dreistufige Summenprüfung durchgeführt:

EbenePrüfung
1Bilanzsumme = EK + Rückstellungen + Verbindlichkeiten + passiver RAP
2Buchstaben-Summen (A. + B. + C.) = Bilanzsumme (Aktiva und Passiva getrennt)
3Je Buchstabenabschnitt: Summe der römischen Untergruppen = Buchstabenwert

Bei fehlerfreier Prüfung erscheint „Summenprüfung ohne Fehler" im Validierungsergebnis. Abweichungen werden mit Angabe der betroffenen Position gemeldet.

XML- und DOCX-Export

Der Export übernimmt die erkannte Bilanzstruktur:

  • Anlagevermögen-Untergruppen (I./II./III.) aus der RTF-Bilanz
  • Eigenkapital-Untergruppen mit römischen Ziffern (I./II./III.)
  • Rückstellungen-Untergruppen mit arabischen Ziffern (1./2.)
  • Nicht gedeckter Fehlbetrag bei negativem Eigenkapital
  • Der Bekanntmachungskopf enthält Firmenname, Firmensitz und Titel des Jahresabschlusses.